Mit dem Trampolin Kalorien verbrennen

Was hat es eigentlich mit den Kalorien auf sich? Was genau sind die Abläufe im Körper und wie kann man Einfluss darauf nehmen?

Sicherlich viele Fragen, aber nur wer weiß, wie sein Körper wirklich funktioniert, kann auch entsprechend etwas für ihn tun.
Jeder kennt das: Weihnachten ist vorbei und plötzlich klemmt und kneift die Hose. Gut, man hat es sich gut gehen lassen, mit Weihnachtsgans, Lebkuchen und Glühwein. War es doch so, dass während der Weihnachtsfeiertage von einem gedeckten Tisch zum anderen gefahren wurde. Die einzige Bewegung lag meist darin, mit dem Auto die Verwandten abzufahren. Möglicherweise gab es einen Sparziergang im Kreise der Familie. Aber warum genau schlägt das denn gleich so sehr zu Buche? Wieso ist die Waage jetzt so hässlich zu einem?
Unser Körper benötigt Energie, um alle Körperfunktionen aufrechtzuerhalten, ähnlich dem Motor unseres Autos. Ohne Sprit wird der Wagen nicht einmal anspringen, geschweige denn fahren. Diese Energie bezieht unser Körper über die Nahrung, die wir aufnehmen. Allerdings, anders als beim Auto, verwertet unser Körper leider auch überschüssige Energie. Ein Zuviel beim Tanken würde sofort mit einem überlaufenden Tank quittiert werden. Unser Körper aber speichert die überflüssige Energie, und zwar in Fettzellen. So genau entstehen unsere ungeliebten Pölsterchen.
Allerdings handelt es sich hierbei nicht etwa um eine Einbahnstraße. Wenn man im Umkehrschluss dem Körper zu wenig Energie zuführt, so greift dieser automatisch auf die Fettreserven zurück. Das ist natürlich wunderbar, nur ist es leider nicht ganz so leicht, wie es sich anhört.

Was muss ich für 1 kg Körpergewicht tun?

Um ein 1 kg Körpergewicht abzunehmen, muss man 7000 kcal einsparen. Das ist schon eine nicht unerhebliche Größe. Wenn man bedenkt, wie sich der tägliche Energieumsatz beim Menschen zusammen setzt, wird schnell klar, dass es sich hier um keine leichte Aufgabe handelt.

Wie setzt sich der tägliche Umsatz zusammen?

Erstmal mal wird unterschieden zwischen Mann und Frau. Einen erheblichen Einfluss hat auch das Alter, da mit zunehmendem Alter der Stoffwechsel verringert wird und sich der Tagesumsatz dadurch senkt. Wenn man also gar nichts macht, außer atmen und schlafen, handelt es sich hierbei um den sogenannten Grundumsatz. Nun kommt noch der Leistungsumsatz dazu. Das heißt, arbeiten wir eher leicht oder schwer körperlich, treiben wir Sport. Hierfür gibt es Rechner, die einem helfen, seinen persönlichen Grund-und Leistungsumsatz zu ermitteln. Aber dennoch ein Beispiel, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie der menschliche Mechanismus funktioniert.
Ein 75 kg schwerer Mann hat ungefähr einen Kalorienverbrauch von ca. 3000 kcal pro Tag, wenn er sich eher mäßig bewegt. Sein Grundumsatz liegt bei 1800 kcal. Sein Leistungsumsatz würde bei wenig Bewegung bei ca. 1200 kcal liegen. Also ein Gesamtumsatz von 3000 kcal.
Nur wird schon deutlicher, wie der Zusammenhang zwischen Kalorienbedarf pro Tag und Kalorienreduzierung ist.
Kurz gesagt müsste unser Beispielmann mindestens 2 1/2 Tage komplett auf jegliche Nahrungsaufnahme verzichten, um ein einziges Kilo Körperfett abzubauen. Das ist schon ganz schön heftig. Rechnet man das einmal hoch, wenn der Wunsch bestehen würde, dass man beispielsweise 5 kg abnehmen möchte, so läge man laut dieser Rechnung bei immerhin 15 Tagen ohne Nahrung. Das ist nicht nur vollkommen unrealistisch sondern auch noch extrem gesundheitsgefährdend.
Wenn man um diese Abläufe weiß, wird es deutlicher, warum Sport eine so gewinnbringende Eigenschaft hat. Sport verbrennt Kalorien, und oftmals nicht wenige.

Kalorienverbrauch durch ein Trampolin steigern

An dieser Stelle möchte ich als sehr gute Unterstützung, wenn es um Kalorienverbrauch und Abnehmen geht, auf das Trampolinspringen verweisen.
Es bietet viele Vorteile im Gegensatz zu anderen Sportarten, man kann es z.B. zu Hause vollkommen zeitunabhängig von Trainingszeiten in Sportvereinen ausüben. Am besten eignet sich für ein regelmäßiges Spring-Training ein Fitness-Trampolin.
Besonders reizvoll aber wird der Trampolinsport wenn man darum weiß, wie hoch der Kalorienverbrauch hierbei zu Buche schlagen kann. Eine Stunde auf dem Trampolin kann zu einem Verbrauch von bis zu 750 kcal führen. Eine Stunde Joggen dagegen erreicht einen ungefähren Wert von 500 kcal pro Stunde.
Nun ist es aber so, dass jeder Anfänger sicher erst einmal mit kleineren Zeiteinheiten beginnen wird, dass es ihm an Kondition und Ausdauer mangelt. Beim Trampolinspringen erreicht man aber auch mit einem regelmäßigen Training von ca. 20 min täglich schon beachtliche Erfolge.
Rechnet man diese 20 min noch einmal in kcal um, so verbrennt der Läufer ca. 125 kcal, der Trampolinspringer 188 kcal. Der Mehrumsatz von 63 kcal ist sicher schon ein nettes Argument.

Fitness-Trampolin gegen Jogging

Das Trampolinspringen hat aber auch noch einen anderen Effekt: Während des Laufens werden natürlich auch verschiedene Muskelgruppen im Körper angesprochen, aber die Haupttrainingszone liegt bei der Beinmuskulatur. Beim Trampolinspringen dagegen werden nahezu alle Körperregionen gleichzeitig beansprucht. Das macht deswegen so einen erheblichen Unterschied, weil natürlich durch regelmäßiges Training die Muskeln mehr und mehr aufgebaut werden. Ein wachsender Muskel aber hat einen höheren Energiebedarf. Das heißt für uns, dass sich dadurch sogar unser Grundumsatz erhöht. Also der Umsatz, bei dem wir eigentlich noch nichts tun. Denn die Muskeln brauchen Nahrung, einfach weil es sie gibt. Sie brauchen Energie, um erhalten zu werden.
Noch einmal zurück zu unserem Beispiel. Ein trainierter Läufer hat inzwischen sicherlich deutlich an Beinmuskulatur zugelegt und hat seinen Grundumsatz dadurch höher geschraubt. Insgesamt kann er nun auch eine Stunde am Stück trainieren und verbraucht dadurch ungefähr 500 kcal. Unser Trampolinspringer war genauso fleißig. Er dagegen hat aber Muskelgruppen im gesamten Körper aktiviert. Bauch-und Rückenmuskulatur sind deutlich fester geworden, Arme und Beine haben ebenfalls an Muskulatur dazugewonnen. Das bedeutet, unser Trampolinspringer hat seinen Grundumsatz deutlich mehr erhöht als unser Läufer, da er mehr Muskelgruppen mit Energie zu versorgen hat. Auch unser Trampolinspringer ist nun fit und trainiert eine Stunde am Stück. Weiter baut er seine Muskulatur auf und verbrennt 750 kcal während des Trainings. Das heißt also bei gleicher Trainingsintensität, kann unser Trampolinspringer bessere Ergebnisse verzeichnen. Zum einem baut er mehr Muskulatur auf und hat seinen Grundumsatz erhöht und zum anderen ist sein Kalorienverbrauch bei gleicher Trainingsintensität auch noch um das 1,5-fache höher als bei unserem Läufer.
Es gibt noch einen weiteren Vorteil. Die Trainingserfolge auf dem Fitness-Trampolin werden sich deutlich schneller einstellen, als beim Laufen, denn schon geringe Bewegungen auf dem Trampolin veranlassen den Körper, Muskeln aufzubauen. Und man hat den Vorteil, dass ein Trampolintraining völlig wetterunabhängig stattfinden kann, während ein Läufer bei Regenwetter sicher schon mal sein Training ausfallen lässt.