Wandern – ein gesundes Plus

Bis vor wenigen Jahren wurde Wandern als Freizeitbeschäftigung für ältere Leute angesehen.
Vor allem die junge Generation wollte vom Wandern nichts wissen. Doch mittlerweile ist
dieser „Sport“  zu einem echten Kult geworden. Die Zielgruppe wird immer jünger und es
gibt auch einen deutlichen Anstieg weiblicher Wanderer als noch vor der Jahrtausendwende.
Wandern kann man in verschiedenen Formen, es gibt die Tageswanderung, die Wanderung
in Kombination mit Kletterungen, die Hüttentour über mehrere Tage und es gibt die
Trekkingtour. Letzteres kann bis zu mehreren Wochen dauern, unter freiem Himmel,
übernachtend in einem Zelt und den Witterungsbedingungen frei ausgesetzt.
Diese Sportart ist befreiend und vor allem gesund, denn man ist ununterbrochen an der frischen
Luft, durchgehend in Bewegung und das ohne den Körper zu sehr zu belasten. Andere Sportarten
hingegen wirken so stark auf den Körper, dass bei falscher Technik Gelenke oder Muskeln
beispielsweise beschädigt werden können. Um dies zu verhindern, kann man sich mehrerer
Möglichkeiten bedienen. Eine wäre klein anzufangen und sich nur langsam zu steigern.
Doch bei einer Wanderung ist dies schwer möglich, denn Wanderungen finden meist in
Gruppen statt und diese legt das Tempo vor. Langsamer zu laufen oder öfter Pause zu
machen, würde bedeuten den Anschluss zu verlieren. Um dies zu vermeiden ist es wichtig,
auf die richtige Ausrüstung zu setzten. Beispielsweise kann schlechtes Schuhwerk zu
Druckstellen und schmerzenden Füßen führen. Der falsche Wanderrucksack kann durch
schürfen an der Schulter unschöne Hautreizungen hinterlassen oder bei längerem Tragen
das übermäßige Schwitzen am Rücken verursachen. Mit dem richtigen Rucksackmodell kann
dies verhindert werden. Auch ein Schrittzähler kann hilfreich sein, denn auch bei einer
Wanderung kann der Körper an seine Grenzen kommen. Deswegen kann es hilfreich sein
durch einen Schrittzähler seine Leistung zu überwachen.
Es spielen viele Faktoren in unsere Gesundheit ein, umso wichtiger ist es dieser vorzubeugen.
In welcher Form du dies machst, bleibt dir selbst überlassen. Am besten ist immer eine Kombination
aus guter Ausrüstung und langsamer Leistungssteigerung, wenn es die Situation zulässt.